Basisbeiträge TPEPI

Beiträge in Zeitschriften

Gabriele Bolte (2008). Gender in der Epidemiologie, Diskussionsstand und Perspektiven. Bundesgesundheitsblatt–Gesundheitsforschung–Gesundheitschutz 51(1):3-12

  • Der Beitrag konzentriert sich auf die Frage, ob die Kategorie Geschlecht mit den Dimensionen Sex und Gender konzeptionell und systematisch Eingang in die Epidemiologie gefunden hat. Neben der Ansprache methodischer Fragen wird untersucht, ob geschlechterbezogene  Aspekte in Fach- und Lehrbüchern, in der universitären Lehre sowie in Leitlinien/Empfehlungen Niederschlag finden. Der Beitrag ist verfügbar unter: http://www.springerlink.com/content/p787p0w68k1v6277/fulltext.pdf

 

Lesley Doyal (2004). Sex und Gender: Fünf Herausforderungen für Epidemiologinnen und Epidemiologen. Gesundheitswesen 66:153-157

Lesley Doyal (2003). Sex and gender: the challenges for epidemiologists. International Journal of Health Services 33(3):569-79

 

Margrit Eichler, Judith Fuchs, Ulrike Maschewsky-Schneider (2000). Richtlinien zur Vermeidung von Gender-Bias in der Gesundheitsforschung. Zeitschrift für Gesundheitswissenschaften 8(4):293-310

  • Dieser Artikel befasst sich mit der deutschen Bearbeitung eines Leitfadens für das kanadische Gesundheitsministerium. Mit den darin vorgestellten Richtlinien für die qualitative und quantitative Forschung soll der Gender-Bias in alle Phasen des Forschungsprozesses durch das Überdenken und Überprüfen der eigenen Forschungsarbeit vermieden werden. Mit Hilfe von Screeningfragen werden für jede Phase Erläuterungen und Lösungsvorschläge präsentiert. Für die deutsche Bearbeitung des kanadischen Handbuchs:  siehe Eichler et al. unter Buchbeiträge.


Ingeborg Jahn (2005). Die Berücksichtigung der Geschlechterperspektive. Neue Chancen für Qualitätsverbesserungen in Epidemiologie und Gesundheitsforschung. Bundesgesundheitsblatt–Gesundheitsforschung–Gesundheitsschutz 3:287-295

  • Der Überblicksbeitrag geht auf die Fragen (und auch Argumente) ein, die sich in einem geschlechtersensibel angelegten Forschungsprozess stellen und gibt methodologisch orientierte Hinweise für die Unterstützung geschlechtersensibler Forschung. Der Beitrag ist verfügbar unter: http://www.springerlink.com/content/w70j805716317213/fulltext.pdf

 

Nancy Krieger (2003). Genders, sexes, and health: what are the connections – and why does it matter? International Journal of Epidemiology 32:652-657

  • Die Differenzierung zwischen „Sex“ und „Gender“: der Beitrag plädiert für konzeptionelle Klarheit und Aufmerksamkeit gegenüber beiden Konzepten als Grundlage für eine valide wissenschaftliche Forschung zu bevölkerungsbezogener Gesundheit. Der Beitrag ist verfügbar unter: http://ije.oxfordjournals.org/content/32/4/652.full.pdf+html

 

Sarah Payne (2012). Ein schwer erreichbares Ziel? Geschlechtergerechtigkeit und Geschlechtergleichheit in der Gesundheitspolitik. An Elusive Goal? Gender Equity and Gender Equality in Health Policy. Gesundheitswesen 74:221-223

  • In  dieser aktuellen Bestandsaufnahme kommt Sarah Payne zu dem Schluss, dass das Fortschreiten von Geschlechtergerechtigkeit und Geschlechtergleichheit in der Gesundheitspolitik nur sehr langsam voran kommen. Die Strategien zum Erreichen von Geschlechtergleichheit ähneln technokratischen Übungen, ohne die grundlegenden Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern in Frage zu stellen. Der Beitrag ist verfügbar unter: https://www.thieme-connect.de/ejournals/pdf/10.1055/s-0032-1311556.pdf

  

Susan P. Phillips (2005). Defining and measering Gender: A social determinant of health whose time has come. International Journal for Equity in Health 4:11

  • Ebenso wie der Beitrag von Springer et al. setzt sich auch dieser Beitrag mit den Begriffen „Sex“ und „Gender“ auseinander und plädiert dafür, trotz der damit verbundenen methodischen Herausforderungen,  auch das soziale Konstrukt Gender in die Forschung einzubeziehen. Der Beitrag ist  verfügbar unter: http://www.equityhealthj.com/content/pdf/1475-9276-4-11.pdf

 

Maria Teresa Ruiz-Cantero, Lois M. Verbrugge (1997). A two way view of gender bias in medicine. Journal of Epidemiology and Comnmunity Health51(2):106-109

 

Kristen W. Springer, Jeanne Mager Stellman, Rebecca M. Jordan-Young (2011). Beyond a catalogue of differences: a theoretical frame and good practice guidelines for researching sex/gender in human health. Social Science & Medicine 74 1817-1824

 

Kirsten W. Springer, Olena Hankivsky, Lisa M. Bates (2012). Gender and health: Relational, intersectional, and biosocial approaches. Social Science & Medicine 6;74(11):1661-1666.

 

Nicola Döring (2013). Zur Operationalisierung von Geschlecht im Fragebogen: Probleme und Lösungsansätze aus Sicht von Mess-, Umfrage-, Gender- und Queer-Theorie. Gender 2:94-113.

 

Buchbeiträge und Bücher

Margrit Eichler, Judith Fuchs, Kis Maschewsky, Ulrike Maschewsky-Schneider (2002). Zu mehr Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern: Erkennen und Vermeiden von Gender Bias in der Gesundheitsforschung. Berliner Zentrum für Public Health, Berlin

  • Diese - deutsche Bearbeitung eines kanadischen - Handbuchs richtet sich an Personen, die sich bemühen, Gender Bias in der Forschung zu vermeiden: Forscherinnen und Forscher, Gutachterinnen und Gutachter, Mitglieder von Ethikkommissionen, zur Vorbereitung von Ausschreibungen. Das Handbuch ist verfügbar unter: http://www.bips.uni-bremen.de/data/eichler_65_gba_deutschberlin2002.pdf

 

Ingeborg Jahn (2002). Methodische Probleme einer geschlechtergerechten Gesundheitsforschung. In: Klaus Hurrelmann, Petra Kolip (Hg.) Geschlecht, Gesundheit und Krankheit. Hans Huber, Bern et al., 142-156

  • Der Beitrag zielt darauf, geschlechterbezogene Verzerrungen in der gesundheitswissenschaftlichen Forschung  zu vermeiden und so eine geschlechtersensible Forschung voranzubringen. Dazu werden neben methodischen Aspekten auch praktische Hinweise und Überlegungen vorgestellt. Die Leserinnen und Leser erhalten Anregungen, mit denen sie in die Lage versetzt werden, sowohl Forschungsarbeiten zu reflektieren als auch die Forschung zu reformulieren und weiter auszuarbeiten.

 

Weitere Ressourcen

Deutsche Arbeitsgemeinschaft Epidemiologie (DAE) (2000) Leitlinien und Empfehlungen zur Sicherung von Guter Epidemiologischer Praxis (GEP)