Teilprojekt Neurowissenschaften

Arbeitsprogramm

Das Arbeitsprogramm des Teilprojektes “Geschlechtersensible Konzepte in den Neurowissenschaften” ist zweigliedrig aufgebaut:

1. fMRT-Qualifizierungsprojekt
Im Rahmen dieses zentralen Forschungsqualifizierungsprojektes mit dem Thema: „Einfluss von Sexualsteroiden und einem pharmakogenetisch wirksamen Androgenrezeptorpolymorphismus auf das räumliche und sprachliche Kurz- und Langzeitgedächtnis mittels funktioneller MR-Bildgebung (fMRT)“ wurde damit begonnen, den Einfluss von Hormonen auf die Gedächtnisleistung von gesunden Frauen und Männern zu untersuchen. Diese Untersuchungen werden in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner am Zentrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie/Klinische Andrologie der Universität Münster durchgeführt.

2. Analyse der Integration von Geschlecht im Forschungsgebiet / Bestandsaufnahme
Als ein Schritt im Rahmen der Bestandsaufnahme wird ein Review erstellt über die Untersuchungen von „Cognition und Gender mittels bildgebender Methoden“. Nach einer entsprechenden Literaturrecherche wurde ein standardisierter Fragebogen für eine zusammenfassende Analyse der Ergebnisse erstellt. Die Ergebnisse werden auch mit bereits vorhandenen Erkenntnissen aus anderen Disziplinen und Kulturen verglichen.
Die Berücksichtigung vorhandenen Genderwissens wird in einem weiteren Arbeitsschritt bei der Scientific Community einerseits und im wissenschaftlichen Output des „Bernsteinverbundes“, des „Nationalen Netzwerk Computational Neuroscience“, andererseits untersucht. Auch dafür soll ein standardisierter Fragebogen eingesetzt werden, auf dem aufbauend auch geprüft wird, ob es forschungsrichtungsspezifische Unterschiede in der Integration von vorhandenem Genderwissen gibt.